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07.02.20
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Ein Gewinn für die Branche

Kurz vor Weihnachten verlieh die Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ wie jedes Jahr den Markenpreis ELMAR und vergab zehn Meisterstipendien. Aber die Preise und Stipendien sind nicht alles, was den ELMAR auszeichnet.

Der ELMAR ist eine kleine Betonstatue. Wer eine gewinnt, hat sich angestrengt. Das sieht man auf der Bühne: Der eine Gewinner hält sie ganz fest mit zwei Händen, andere balancieren die Trophäe mit einer Hand, abgestützt mit Brust oder Bauch. Die Freude der Gewinnerinnen und Gewinner wird spürbar, wenn man auf ihre Hände achtet.

ELMARS gibt es kurz vor Weihnachten von der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ Dieser Preis wird seit zwölf Jahren an Unternehmen der E-Handwerke verliehen, die sich durch außergewöhnliches Markenbewusstsein auszeichnen – also durch ein durchgängiges Corporate Design, durch entsprechende Unternehmensführung und andere Details. Seit einigen Jahren zeichnet die Initiative zusätzlich Unternehmen aus, die als Arbeitgeber überzeugen – und zehn besonders engagierte Nachwuchskräfte erhalten ein Meisterstipendium.

Verliehen wurden Preise und Stipendiem beim „Markenforum“, dass am 29. November auf dem Petersberg bei Bonn stattfand. Eine entspannte Veranstaltung am Jahresende für die Gäste – aufregend für die nominierten Unternehmen. Aber ist es eine Veranstaltung, bei der sich die E-Branche auch selber feiert? Diese Frage stellte Festredner Prof. Dr. Bastian Halecker in den Raum.

Wenn wir das Jahr 2019 geschäftlich anschauen, könnte man dem Professor zustimmen. Aber das trifft es nicht. Erstens ist der ELMAR kein „Spaßpreis“: Die Bewerbung ist zeitaufwändig, sowohl für die Bewerber als auch für die Jury. Für den Preis wird richtig gearbeitet. Einige Bewerber finden die Aufgabe so interessant, dass sie sich regelmäßig wieder bewerben.

Zweitens ist das „Markenforum“ ein Treffpunkt für Unternehmer – das heißt Menschen, die neugierig sind und den Austausch mit anderen suchen. Das beweisen die Gewinner der Vorjahre, die als Gäste wiederkommen. So sah man auch beim vergangenen Mal bekannte Gesichter. Wenn man fragt, warum sie die oft weite Reise auf sich nehmen, kommt immer dieselbe Antwort: Es sei interessant, die Entwicklung der Kollegen zu beobachten, es sei klasse, die Großhändler zu treffen und mit den Geschäftsleitungen oder gar Namensgebern der Hersteller reden zu können.

In der Tat: Die 150 Gäste hatten die Gelegenheit, Walter Mennekes bei einer kurzweiligen Rede „live“ zu erleben und mit ihm eine „ola“ auf die Gewinner durch den Saal zu schicken. Die These hier lautet jedoch: Der Wert des ELMAR-Wettbewerbs liegt in den Gesprächen. Gefeiert werden der persönliche Austausch und neue Ideen.

Ein großes Extra gibt’s oben drauf: Jeder kann von diesem Markenpreis profitieren. Dazu braucht man nur die Unternehmen von der folgenden Liste im Internet zu suchen. Schon auf ihren Internetseiten bieten sie unendlich viele Ideen frei Haus, was man als Markenunternehmen machen kann. Für sich selbst, fürs eigene Unternehmen, die Kunden, für die Branche…

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Kategorie 1 – mit 1 bis 10 Mitarbeitern:
1. HR Elektrotechnik GmbH, Alfter
2. OTG Die StromMänner, Olching
3. Bechmann Elektro- & Automatisierungstechnik, Mühlhausen

Kategorie 2 mit 11 bis 30 Mitarbeitern:
1. Elektro Buhl GmbH, Radolfzell
2. TK Energietechnik GmbH, Albershausen
3. Horst Schreiner Elektroanlagen GmbH, Wiesbaden

Kategorie 3 – mit mehr als 30 Mitarbeitern:
1. Schmitz Haustechnik GmbH, Hillesheim-Bolsdorf
2. EFG Elektrotechnik Frank Günther GmbH & Co. KG, Schwarzenbek
3. Elomech Elektroanlagen GmbH/ELOMECH-Gruppe, Mühlheim an der Ruhr

Kategorie 4 – ELMAR Newcomer
1. Elektro Etzold, Bexbach
Nominiert waren außerdem die benthouse GmbH aus Stuttgart und Elektro Kusserow aus Waltrop.

Kategorie 5 (ELMAR Arbeitgeber):
1. Elektro Breitling GmbH, Holzgerlingen
Nominiert waren außerdem Elomech Elektroanlagen GmbH/ELOMECH-Gruppe aus Mühlheim an der Ruhr und die Pitthan GmbH aus Kirchen Wehbach.

Die Meisterstipendiaten

Zehn engagierte Nachwuchskäfte erhielten von der Initiative ein Stipendium zur Meisterausbildung in Höhe von 6000 Euro. Ausgewählt wurden die Stipendiaten von einer Jury, bestehend aus Vertretern des ZVEH, der Industrie, des Markenpreis ELMAR Projektbüros sowie der Initiative selbst:Lucas Daniel Trosset aus Apen, Niedersachsen
Michael Holst aus Oldenburg, Niedersachsen
Alexander Kip aus Halle, Sachsen-Anhalt
Luca Schute aus Surwold, Niedersachsen
Markus Kornitzer aus Kirchheim, Bayern
Karolina Heimhilger aus Rennertshofen, Bayern
Jannis Rother aus Wiefelstede, Niedersachsen
Pietro Rigano aus Oldenburg, Niedersachsen
Tobias Rossol aus Riederau, Bayern (nicht abgebildet)
Maximilian Walter aus Haslach i.K., Baden-Württemberg (nicht abgebildet)

Info über den ELMAR und den Wettbewerb unter www.elektromarken.de

 

Fotos: Constantin Meyer Photogaphie

 

 

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