Siemens Kochfeld
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23.09.19
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Siemens: Der Werkzeugcharakter ist verschwunden

Knöpfe, Knebel und Bedienfelder waren gestern, meint Siemens Hausgeräte. Mit activeLight macht der Hersteller das Kochfeld zum Screen mit intuitiver Bedienung und vielen praktischen Funktionen.

Als erstes Kochfeld verzichtet das activeLight-Kochfeld von Siemens Hausgeräte vollständig auf eine Bedruckung. Erst beim Kochen erwacht der rein schwarze Glasscreen zum Leben und begeistert dann mit einer neuen Art, den Herd zu bedienen. Das neue Kochfeld müsse kaum mehr bedient werden, verspricht Siemens: Es folge einfach dem, was Köchin oder Koch tun.

Schwarz erobert die Küche und das neue Kochfeld wird diesen Trend mitprägen. Im ausgeschalteten Zustand verschmilzt die 80 cm-Glaskeramik mit der Umgebung: Auf ihrer Oberfläche sind weder vorgezeichnete Kochzonen zu sehen, noch ein Bedienfeld oder gar eine Rasterung. Zudem kann sie flächenbündig in die Arbeitsplatte eingelassen werden. Zusammen mit schwarzem Granit, Kunststein oder Keramik lässt sich eine durchgängige, saubere Ästhetik erzielen. „Der Werkzeugcharakter, der Hausgeräte traditionell kennzeichnet, ist hier völlig verschwunden. Unser activeLight-Kochfeld ist so gut wie unsichtbar, so lange es nicht benutzt wird – ein Screen unter vielen in der heutigen, digital geprägten Wohnumgebung“, erläutert Siemens Chefdesigner Gerhard Nüssler.

Neues Bedienkonzept

Knöpfe, Knebel und Bedienfelder waren gestern. Die Innovation ersetzt sie durch blaues Licht und intelligente Technik. Kochen soll damit so einfach und intuitiv wie der Umgang mit Smartphone und Tablet werden: Ist das Kochfeld aktiviert, wählen Köchinnen und Köche einfach das passende Kochgeschirr aus. Unabhängig von Größe und Form werden Töpfe oder Pfannen auf eine beliebige Stelle des Kochfeldes gesetzt. Die automatische Zonenauswahl erkennt dann sofort, wo Pfanne oder Topf stehen und markieren sie nun durch vier blaue Lichtstreifen. Durch die varioInduction-Technologie wird alles gleichmäßig beheizt – vom Buttertöpfchen über den Wok bis zur Paellapfanne.

Bei activeLight gibt das Kochen den Takt an – das Kochfeld folgt den Bewegungen. So lassen sich Töpfe und Pfannen während des Kochens beliebig verschieben – die varioMotion-Funktion sorgt dafür, dass alle Einstellwerte von der ursprünglichen Position auf die neue Kochzone übertragen werden.

Noch deutlicher wird dies im powerMove Plus-Modus, der von Profiherden inspiriert ist. Hierbei wird das gesamte Kochfeld in drei unterschiedlich heiße Zonen eingeteilt. Durch Vor- und Zurückschieben der Töpfe und Pfannen in die unterschiedlichen Bereiche lässt sich die passende Temperatur blitzschnell nutzen. Ideal, wenn nur ein Augenblick über das Gelingen eines Gerichtes entscheidet.

cookConnect verbindet Kochfeld und Haube

Weniger Kopfarbeit und eine Hand mehr verspricht auch die cookConnect-Funktion. Über sie sind das activeLight Kochfeld und die passende Esse im Einklang. Durch den integrierten Luftgütesensor passt die Haube zudem ihre Leistung perfekt an die aufsteigende Dunstmenge an. So herrscht automatisch klare Sicht über dem Kochfeld – ohne Tasten über Kopf drücken zu müssen.

Quelle Foto: Siemens Hausgeräte
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