Andreas Ege, Geschäftsführender Gesellschafter bei Alexander Bürkle GmbH & Co. KG
Allgemein
30.04.19
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Sich neu erfinden: Der Weg von Alexander Bürkle

Berlin, 1. Mai 2018, auf der hochkarätigen Konferenz „Pathfinder“ des Handelsblatts: In seiner Keynote bringt Daimler-Forschungsvorstand Ola Källenius auf den Punkt, worum es bei der digitalen Transformation geht: „Haben Sie keine Angst davor, alles infrage zu stellen. Seien Sie offen und denken Sie groß.“ Was Källenius in zwei Sätzen brillant auf den Punkt bringt, beschäftigt ­Alexander Bürkle seit Monaten – die Fokussierung des Unternehmens als Technologiedienstleister. Im Zeichen von Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und smarten Gebäuden und Städten.

Geschäftsführer Andreas Ege spricht Klartext, worum es ihm und seinen Kollegen Klemens Isenmann und Frank Schoberer geht: „Unser gesamtes Leistungsspektrum dient dazu, das Geschäftsmodell unserer Kunden erfolgreicher zu machen. Deshalb sind wir künftig der ganzheitliche Partner, der Systeme besser und Prozesse einfacher macht.“ Im Sinne dieser Zielsetzung hat Alexander Bürkle in den letzten Monaten vieles auf den Prüfstand gestellt. Erstes Ergebnis ist die Gruppierung des Unternehmens in die drei Geschäftsfelder smart industries, smart buildings und smart consumers. In jedem Geschäftsfeld wurde festgelegt, welche Dienstleistungen den meisten Mehrwert für den Kunden bringen, und in spezifischen Workflows abgebildet (siehe Grafiken).

Erste Meilensteine erreicht

Damit ist ein Anfang gemacht, erkennbar am neuen Logo, dem überarbeiteten Corporate Design und dem neuen Webauftritt. Jetzt gilt es, die in zahlreichen Workshops ausgearbeiteten Leuchttürme in den drei Geschäftsbereichen mit Leben zu füllen. Höchste Priorität genießt der E-Commerce-Bereich, der künftig alle Prozesse digital, schnell und direkt ablaufen soll. Dafür zuständig ist die Abteilung Digital Solutions, die mit 20 Mitarbeitern für die Bereiche E-Commerce, Online-Marketing, CRM, Big Data und den Aufbau einer digitalen Kundenplattform verantwortlich ist. Klemens Isenmann über die letzten Monate: „Parallel zum Tagesgeschäft an neuen Strukturen und Inhalten zu arbeiten, hat unseren Teams viel abverlangt. Respekt vor dieser Leistung.“

Was aber macht den Prozess so intensiv? Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins „brand eins“, schreibt in seinem neuen Buch „INNOVATION – Streitschrift für barrierefreies Denken“: „Gerade Deutschland tut sich schwer mit Veränderungen und Erneuerungen. Doch wenn wir auf dem Weg von der Industrie- zur Wissensgesellschaft nicht auf die Rote Liste der bedrohten Arten geraten wollen, müssen wir einen Weg radikaler Gedankenfreiheit beschreiten.“

Mehr Mut zu Irrtum

Welche Voraussetzungen Innovation und damit Veränderung braucht, erklärt Lotter detailliert: „Innovation bedeutet die Bereitschaft zu beständiger Infragestellung und zum Experiment. Und es heißt auch, den Mut zu Irrtum und Irrweg zu haben. Man plant keine Innovation, sondern schafft Raum, um sie entstehen zu lassen.“

Voraussetzung für Innovation und neues Denken ist die Rückbesinnung auf echte Bildung, der Respekt vor Wissen und Know-how. So können die Menschen lernen, dem Neuen angstfrei zu begegnen und der Zukunft zu vertrauen.

Wolf Lotter | Journalist, Buchautor und Querdenker

Freiraum für Neues

Eben diese Räume hat Alexander Bürkle geschaffen – in den Köpfen der Mitarbeiter und als sichtbare temporäre Containerinstallation auf dem Werksgelände in Freiburg. Drei Denkräume ermuntern dazu, über den Tellerrand hinaus den Blick in die Zukunft zu richten. Es sind aber nicht nur die Räume, die die Gedanken frei machen. Sukzessive führt Alexander Bürkle agile Methoden ein, um Neues in die Wege zu leiten. Auch das Ideenmanagement wurde neu ausgerichtet und verkürzt die Zeit von der Idee bis zur Umsetzung dramatisch. Mit einer internen Kampagne wurde der Kulturwandel vorbereitet, jetzt heißt es, ihn zu leben.

Das neue Leitbild von Alexander Bürkle

Wir handeln von Mensch zu Mensch. 
Die Basis einer erfolgreichen Geschäftsbeziehung ist Vertrauen. Und Vertrauen entsteht von Mensch zu Mensch. Wir setzen uns ein für unsere Kunden, Partner und Lieferanten. Wir halten unsere Versprechen und langfristige Partnerschaften.
 

Wir kennen uns aus.
Wir kennen unsere Kunden, ihr Einkaufsverhalten, ihren Markt. Dadurch können wir sie optimal unterstützen und infomieren, wenn es Zeit ist für neue Anschaffungen oder Technologien. 
 

Wir sind für unsere Kunden da.
Wir sind gute Beobachter. Wir sind gute Zuhörer. Wir erkennen Bedürfnisse und entwickeln Lösungen. Und helfen unseren Kunden, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.
 

Wir übertreffen Erwartungen.
Wir wissen, was kommt. Dieses Wissen um Trends und neue Möglichkeiten nutzen wir, um unsere Kunden zu inspirieren, Potenziale aufzuzeigen und Veränderungsvorschläge zu machen. 
 

Wir sind Teil des Erfolgs.
Wir bieten digitale Services, die bald aus der täglichen Arbeit unserer Kunden nicht mehr wegzudenken sein werden. Lösungen, denen unsere Mitarbeiter ein Gesicht geben: Ihre Erfahrung und ihr Wissen begleiten unsere Kunden durch alle Fragen, die kein Tool beantworten kann.

Unternehmensgruppe