Light+Building
smart buildings
16.08.19
346

Light+Building feiert Geburtstag

Im nächsten März feiert die Weltleitmesse der E-Branche in Frankfurt am Main ihren 20. Geburtstag.

Unter der Überschrift „Connecting. Pioneering. Fascinating.“ feiert die Light+Building im kommenden März ihr Jubiläum und eine Branche im steten Aufwind. Denn vernetzte Licht- und Gebäudetechnik sei der Katalysator des 21. Jahrhunderts, sagen die Veranstalter. „Sie hat das Potenzial Effizienz, Sicherheit, Komfort und Gesundheit für einen Großteil der Weltbevölkerung sicherzustellen. Davon profitieren insbesondere rasant wachsende urbane Räume“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Im Mittelpunkt der Messe stehen die Vernetzung intelligenter Gebäudesysteme sowie der Einfluss zukunftsweisenden Lichtdesigns.

Die Top-Themen Connecting, Pioneering und Fascinating

Die „Dynamische Digitalisierung“ zieht sich wie ein roter Faden durch alle Top-Themen. Die Top-Themen heißen „Connecting“, „Pioneering“ und „Fascinating“ und beziehen sich auf das genannte Messemotto.

Beim Connecting geht es um „progressives Energie-Management“ und damit um die Verbindung von Energieerzeugern und -verbrauchern, die künftig durch Gebäudeautomatisierung geregelt werden. Das einzelne Gebäude kann in Zukunft Teil einer Infrastruktur werden, die Stadtteile oder sogar die ganze Stadt umfasst. Dazu gehört auch die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Hinzu kommt „Vernetzte Sicherheit“ als ein weiteres zentrales Anliegen von Branche und Anwendern.

Das Top-Thema „Pioneering“ widmet sich Bereichen, die zwar Potenzial bieten, aber noch nicht vollends etabliert sind. Dazu zählt „X as a Service“, also neue Geschäftsmodelle. Das „X“ steht stellvertretend für eine unmittelbare Leistung – beispielsweise Beleuchtung oder Sicherheit. Oder auch die „Vorausschauende Wartung“, die zum Beispiel im Maschinenbau schon bekannt ist. Die Vorausschauende Wartung hält nun Einzug im Gebäude: Durch Sensoren und Software kann erkannt werden, ob eine Wartung oder der Austausch von Komponenten angesagt ist, bevor etwas ausfällt oder nicht effizient genug funktioniert. Zu diesem Themenbereich gehört auch das Building Information Modeling (BIM).

Das Top-Thema „Fascinating“ präsentiert wesentliche Eigenschaften zukunftsweisenden Licht- und Leuchten-Designs. Design meint heute nicht nur die Gestalt der Leuchte. Genauso wichtig sind deren technische Merkmale – und gerade auch die Konnektivität.

Das Rahmenprogramm

Ergänzt wird das Angebot der Aussteller durch das bekannt umfangreiche Rahmenprogramm. Für jede Zielgruppe bietet die Light+Building spezifische Angebote. Auch im nächsten Jahr ergänzt vom 12. bis 15. März die Luminale das Programm. Mit rund 250.000 Besuchern zählt dieses „Fest des Lichts“ zu den größten Veranstaltungen in der Rhein-Main-Region.

Begründet wurde die Luminale 2002 durch die Messe Frankfurt. Seither fördern sie und die Stadt Frankfurt das Lichtspektakel umfangreich. Die Luminale ist eine Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung. Ihr Ziel: An der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Urbanität einen Impuls für die Positionierung der Stadt als attraktivem Zukunftsstandort und „creative hub“ zu geben.

Die Light+Building findet vom 8. bis 13. März 2020 statt. Aktuelle Info unter www.light-building.de

Quelle Foto: Messe Frankfurt/P. Sutera
Unternehmensgruppe