Klemens Isenmann, Geschäftsführer smart industries
smart industries
01.08.19
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Digitaler Zwilling

Es ist ein Schlüsselbegriff in der Smart Factory. Die Rede ist vom digitalen Zwilling. Warum der so bedeutend ist, erklärt Klemens Isenmann, Geschäftsführer.

Warum erlebt das virtuelle Abbild einer realen Maschine so viel Aufmerksamkeit? Der Clou ist nicht das Abbild, sondern der permanente Datenaustausch zwischen realer Maschine und virtuellem Modell. Der digi­tale Zwilling sorgt für optimiertes Maschinendesign, effizientere Inbetriebnahme und kurze Umrüstzeiten. Zudem können Konzepte früh validiert werden und viele Funktionen virtuell getestet werden, beispielsweise die Maschinensteuerung.

Spielt der digitale Zwilling auch auf dem Weg zu Losgröße 1 eine Rolle? Unbedingt. Denn stehen die Informationen der Maschine auf einer Datenplattform zur Verfügung, lassen sich Modifikationen virtuell testen und optimieren. Das beschleunigt die Einführung eines neuen Produkts. Wir erreichen eine erheblich gesteigerte Flexibilität.

Also ist das mehr als ein Hype? Das belegt eine Zahl. Im Jahr 2025 sollen laut dem Branchenverband ­Bitkom alle digitalen Zwillinge in der Fertigungsbranche ein wirtschaftliches Potenzial von rund 78 Milliarden Euro aufweisen.

Erfahren sie mehr: www.alexander-buerkle.de/Services/smart-industries

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