Solarstrom
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25.02.19
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BSW-Solar: Rekordernte beim Sonnenstrom

Vergangenes Jahr schien die Sonne mehr als üblich. Das bescherte den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen 18 Prozent mehr Ertrag als im Vorjahr, meldete der Verband BSW-Solar Ende 2018. Sinkende Preise haben 2018 die Nachfrage nach PV-Anlagen beflügelt.

Der heiße, lange Sommer des Jahres 2018 sorgte für einen neuen Solarstromrekord: Erstmals wurden in Deutschland innerhalb eines Jahres mehr als 46 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt. Das ist ein Zuwachs von 18 Prozent gegenüber 2017. Damit deckt die Photovoltaik acht Prozent des Bruttostromverbrauchs. „Gerade in den heißen Sommermonaten, als viele konventionelle Kraftwerke wegen steigender Temperaturen von Flussgewässern ihre Leistung drosseln mussten, trug die Photovoltaik maßgeblich zur Stromversorgung in Deutschland bei“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Der überwiegende Teil neuer Solarstromanlagen werde inzwischen gemeinsam mit einem Speicher installiert.

Sinkende Preise haben 2018 die Nachfrage nach PV-Anlagen beflügelt. Der Bundesverband Solarwirtschaft geht davon aus, dass die Nachfrage um rund 50 Prozent gegenüber 2017 gewachsen ist und Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als 2,5 Gigawatt in Deutschland neu installiert wurden. Damit wird erstmals seit 2013 das Zubauziel der Bundesregierung für Photovoltaik wieder erreicht.

Der Bundesverband lobte die von der Bundesregierung jüngst beschlossenen Sonderauktionen für Solarparks als einen Schritt in die richtige Richtung. „Wenn wir unsere Klimaziele ernst nehmen, müssen wir das Zubautempo allerdings nochmals mindestens verdreifachen“, erklärt Körnig. Im Wärmesektor sei der Nachholbedarf noch größer, EE-Mindeststandards im Falle der Heizungssanierung längst überfällig.

Bei der Elektromobilität erwartet der Bundesverband Solarwirtschaft 2019 einen Durchbruch und davon ausgehend zusätzliche Wachstumsimpulse für die Nachfrage für die Installation preiswerter Solarstromtankstellen. Körnig: „Eine konsequente und intelligent gesteuerte Energiewende bietet erhebliche Wertschöpfungschancen. Gerade auch in strukturschwachen Regionen könnte sie zahlreiche Jobs sichern und Deutschland im längst entbrannten internationalen Wettbewerb um entscheidende Zukunftstechnologien den Anschluss sichern.“

 

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