Werner Gießler GmbH: Hersteller von CNC-Präzisions-Drehteilen
smart industries
06.09.16
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Lückenlose Dokumentation im Qualitätsmanagement

Unseren Kunden bieten wir die optimale Lösung - maßgeschneidert auf die kundenindividuellen Anforderungen. "Lückenlose Dokumentation im Qualitätsmanagement" lautete die Herausforderung bei Werner Gießler in Elzach - praxisnah und kosteneffizient präsentierte sich das Ergebnis.

Unser Kunde

Seit 1969 ist die Werner Gießler GmbH Hersteller von CNC-Präzisions-Drehteilen mit der kompletten Weiterverarbeitung. Hierzu werden auf 7.400 m² 800 Tonnen Material verarbeitet. Die 130 meist langjährigen Mitarbeiter sind ein starkes Team mit Know-how, Kompetenz sowie Flexibilität. Dadurch sind sie der Garant für absolute Präzision und Qualität, um den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Das Qualitätsmanagement mit innovativer und hochmoderner Messtechnik überlässt nichts dem Zufall. Weltweit werden just-in-time zahlreiche renommierte Kunden aus dem Bereich Automobil wie Bosch, Bosch Rexroth, INA, FAG und LUK beliefert.

Werner Gießler GmbH: Hersteller von CNC-Präzisions-Drehteilen

Anforderungen und Ziele

Für die externe Qualitätskontrolle muss der Nachweis des Fertigungsdatums, des Maschinentyps und die Standzeit der eingesetzten Werkzeuge dokumentiert werden. Für die interne Qualitätssicherung und Produktionssteuerung müssen Aussagen über die Fertigungsschicht, die Durchlaufzeiten, die Maschinen-auslastung, den Werkzeugverschleiß zur Optimierung der Planung von Wartungsarbeiten, den Zeitpunkt der Bereitstellung neuer Werkzeuge, die Kalkulation der Fertigungskosten und die Auslösung von Materialbestellung vorliegen.

Für die Ausarbeitung des Projektes war entscheidend, dass die gesuchte Lösung durch den betriebsinternen Sondermaschinenbau zu handhaben ist, ohne Eingriffe in das vorhandene SPS-Programm der Ma-schine vorzunehmen. Eine automatisierte, unkomplizierte Übertragung der erfassten Maschinendaten an das Qualitäts- und Produktions-Management-System mussten ergänzend dazu gewährleistet sein.

Maßnahmen

Kernstück der Applikation ist ein Bedienterminal und das Softwarepaket Pro-Server von Pro-Face. Die-ses Produkt bietet eine kostengünstige Alternative zu teuren und aufwändig zu handhabenden BDE-Systemen. Das intelligente Touch-Screen-Terminal dient zum einen als Bedienstation zur Eingabe der Bediener-, Werkstück- und Werkzeugparameter und zum anderen als „Gateway“ zwischen Feld- und Leitebene. Das auf dem Leitrechner installierte Softwarepaket Pro-Server verarbeitet die vom Terminal erfassten und über Ethernet an den Leitrechner weitergeleiteten Daten und legt sie in einer SQL-Datenbank ab, von wo aus sie mit Microsoft-Anwendungen wie Excel oder Access weiterverarbeitet werden können. Eine Klein-SPS erfasst die relevanten Daten der Maschine und überträgt sie über eine serielle Schnittstelle an das Terminal. Dort läuft die mithilfe GP-Pro erstellte Bedienoberfläche.

In dieser frei konfigurierbaren Oberfläche findet der Maschinenbediener Eingabe- und Anzeigemasken, die ihm Aufschluss geben über den Status des aktuellen Bearbeitungsauftrags, über die Anzahl der gefertigten Teile, das Werkzeugwechselintervall der einzelnen Werkzeuge und über die Reststandzeiten der ein-gesetzten Werkzeuge. Ein Wirtschaftlichkeitszähler leitet dann den Werkzeugwechsel ein. Die Eingabe von geschützten Parametern erfolgt über passwortgeschützte Masken, auf die nur berechtigte Per-sonen Zugriff haben. Ein fünfstufiges Warnsystem informiert Maschinenbediener, Einrichter und die Arbeitsvorbereitung rechtzeitig über den Status der Maschine und der Werkzeuge. Dieses Warnsystem ist mit einem mehrfarbigen Signalmelder verbunden, sodass rechtzeitig auf anstehende Ereignisse reagiert werden kann.

Erfolgsparameter

Dank der effizienten Programmiertools von Pro-face konnte das Projekt zeit- und kostengerecht abgewickelt und übergeben werden. Markus Bayer von der Abteilung „Sondermaschinenbau“ bei der Werner Gießler GmbH bestätigt, dass es nur eine kurze Einweisung brauchte, um laufende Anpas-sungen heute selbstständig durchführen zu können. Inzwischen sind bereits fünf Drehautomaten auf das MDE-System angepasst und an die zentrale EDV angeschlossen. Kein Problem haben dabei die nach IP65 E spezifizierten Terminals von Pro-face mit dem rauen Umfeld. Trotz Ölnebel in der Halle arbeiten sie zuverlässig. Die weitere Planung sieht daher vor, auch die in großer Anzahl vorhandenen CNC-gesteuerten Maschinen mit dem praxisbewährten System auszurüsten.

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Sarah Arnold
Automation
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