Praktikantin Anna
Ausbildung
02.05.19
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Mein Praktikum bei Alexander Bürkle: Anna

Fast ein Jahr nach meinem Abitur wusste ich genau, was ich studieren möchte. Mir war klar, dass ich ohne Erfahrung niemals ein Studienplatz bekommen würde und eine Frage war noch offen: Werde ich das studieren, was ich kann oder das, was ich möchte?

Der typische Satz auf fast jeder Studiengangsseite: „du hast folgende Interessen…- dann ist das genau das richtige für dich!“. Aber stimmt das? Ich dachte darüber nach, ob ein Gebiet zu deinen Stärken gehört, wenn es in deinem Interessensbereich liegt. Diese Frage verwarf ich wieder nach kurzer Zeit und beantwortete sie mir selbst mit einem klaren „Nein, natürlich nicht!“ Mit einem Praktikum hoffte ich, würde ich Erfahrungen sammeln und für mich beantworten, ob das Studium das Richtige für mich wäre.

Alles ELEX, oder was?

Ich kam zu „ELEX Digital Solutions“. Meinen ersten Tag hatte ich am Freitag nach dem „schmutzigen Dunschdig“ – viele aus der Abteilung waren ausgeflogen. Ich wurde an der Zentrale abgeholt und in die Büroräume von ELEX gebracht. Als ich dort ankam, stand schon Caro mit ihrer Polaroid-Kamera im Raum und meinte, sie bräuchte ein Foto für „die Säule“ – eine Säule mitten im Raum tapeziert mit Polaroids von Kollegen, Geschäftsleitung bis hin zu externen Unternehmen. Anschließend wurde mir Silke vorgestellt, die mich die nächsten 6 Wochen als „Buddy“ begleiten würde. Als ich das ELEX-Team händeschüttelnd und fäustegebend kennenlernte, merkte ich bereits, dass diese Abteilung definitiv nicht langweilig ist. Man merkte schnell, dass ELEX eine Art Start-up ist. Ein Team, welches im Durchschnitt 30 Jahre alt ist und nur so vor Energie strotzt, alle ein bisschen abstrakter denken und manche am liebsten im Büro übernachten würden, um ein Projekt fertigzustellen oder zu perfektionieren. Nach einer kurzen Einführung von Marcus bekam ich gleich meine ersten Aufgaben im Online Marketing.

Werde ich das studieren, was ich kann oder das, was ich möchte?

Anna | Prakatikantin

Tägliche To dos

Ich freute mich wie ein kleines Kind, dass ich wirklich relevante und interessante Themen im Daily Business übernehmen durfte. Diese waren breit gefächert: Die Erstellung von Slidern und Magazinbeiträge, Schneiden von Videos bis hin zum Aufnehmen von internen Podcast-News.

In meiner zweiten Woche bekam ich eigene Projekte. Aufgaben, welche ich konzipieren und bis zum Ende begleiten und organisieren durfte. Dieser Schritt gab mir die Möglichkeit, neben den Daily Business-Aufgaben meinen eigenen Zeitplan aufzustellen und dabei für mich zu entscheiden, welches Aufgaben ich heute erledigen möchte. Ein Teil davon war beispielsweise ein Videoprojekt, welches die Möglichkeit sich per Video bei Alexander Bürkle zu bewerben, promoten sollte. Zu diesem „Azubi-Animierungs-Video“ hatte ich schon gleich Ideen, da ich für meine Bewerbungen ebenfalls ein Video gedreht hatte. In einem Storyboard mit detaillierter Ausarbeitung und Zeichnungen, hielt ich meine Ideen fest und sah zu, wie sich die Idee zu einem fertigen Video entwickelte.

Ein weiteres Projekt, welches ich organisieren durfte, war für den Instagram-Account @ausbildung.alexanderbuerkle. Das „Bürkle-ABC“ sollte von einem neuen Format abgelöst werden. Dieses Format sollte informativ sein und potenziellen Interessenten auf den Instagram-Account aufmerksam machen. Ich dachte nach, welche Formate ich selbst gut finde; interessante Beiträge, How to´s, kurze informative Videos und witzige Posts. Mir kam die Idee des „Fun Fact Fridays“. Ein Format, das es schon oft gab, aber man auslegen kann, wie man will. In unserem Fall von Alexander Bürkle: alles rund um Technologie. Beispiel: „Firefox” ist das englische Wort für roter Panda - und ist somit kein Fuchs.

Friede, Freude, EinfachELEX

Die 6 Wochen vergingen wie im Flug, keine Sekunde fühlte ich mich dabei wie die kaffeeholende Praktikantin, welche aus Prinzip nicht miteinbezogen wird. Selbst in dieser kurzen Zeit ist mir das ELEX-Team sehr ans Herz gewachsen. Der Kaffee, die Dailies, jeden Donnerstag zum „Mexikaner“ zu gehen oder das komplett witzige und übermüdete Verhalten, wenn jemand wiedermal seine „5 Minuten“ hat. Ich bedauerte es schon, das Praktikum nicht verlängert zu haben. Aber eine Frage war noch offen: Was stelle ich nun mit meinem Studium an? Die Antwort war mir klar, denn nach diesen 6 Wochen wusste ich, was ich machen möchte. Und nun kann ich sagen: ich weiß, dass Interesse kein Talent bedeutet, aber Talent Interessen voraussetzt. Dass ich nun im Oktober mein duales Studium beginnen werde. Und das mit Alexander Bürkle und ELEX als Ausbilder.

 

| Anna
Unternehmensgruppe