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Hat’s drauf: ANIKA erfasst Materialverbrauch

Bestimmt kennen viele Handwerksunternehmen diese Situation: Ein neues Projekt steht an, das benötigte Material wird grob geschätzt, beim Kunden dann teilweise oder vollständig verbaut, das verbrauchte Material auf einem Zettel notiert und zurück im Unternehmen zu der Person gebracht, welche die Rechnungen schreibt. Autsch! Hier kann viel zu viel schiefgehen. Was, wenn eine falsche Artikelbezeichnung notiert wurde? Welches Material wandert tatsächlich zurück ins Lager? Welches wurde tatsächlich genutzt? Dieser Problematik widmet sich ANIKA.

Das kann die App

Stellen Sie sich vor: Ihr Monteur hat einen Auftrag bei einem Ihrer Kunden. Nach Abschluss seiner Arbeit muss das verwendete Material erfasst werden. Wichtig ist neben der richtigen Menge vor allem auch die genaue Bezeichnung des Materials. Ist dies nicht der Fall, kann die Rechnung nicht erstellt werden, ohne beim Monteur nachzufragen. Die Rechnung bleibt also erst mal liegen. Falls das falsche Material oder sogar zu wenig berechnet wurde, entsteht für das Unternehmen ein Verlust. Die ANIKA App hilft Ihrem Monteur bei der Materialerfassung – dafür benötigt er lediglich ein Smartphone. Er wählt aus der umfangreichen, über 150.000 umfassenden Produktdatenbank den verbauten Artikel aus und gibt die Stückzahl an. Der Auftrag ist just in time im Büro und kann dort zeitnah abgerechnet werden. Sie kaufen eine Lizenz pro Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum. Ein Vorteil: Die Lizenzen sind übertragbar.

anika

Wie die App funktioniert und was wir davon halten

Die Beantragung eines Testaccounts ist unproblematisch: Das Bestellformular wird ausgefüllt und die Zugangsdaten zur Webanwendung „ANIKA Office“ werden zeitnah zugesendet. Aus der Webanwendung heraus werden Benutzer – also Ihre Mitarbeiter – angelegt. Sehr komfortabel ist, dass für die einzelnen Nutzer keine Accounts mit Mail-Zertifizierung und Bestätigungslink erstellt werden müssen. Die angelegten Benutzerdaten reichen aus, um sich in der App anzumelden. Geben Sie auf dem Startscreen Ihren Code ein und legen Sie los. ANIKA gibt es sowohl für Android als auch iOS. Damit können die Mitarbeiter auf nahezu allen Endgeräten mit ANIKA arbeiten. Zudem ist die Webanwendung in jedem Browser verfügbar.

Kunden anlegen in der Webanwendung

Auf dem Reiter „Kunden“ lassen sich Kunden mit Anschrift und Kontaktdaten anlegen. Diese sind dann später in den jeweiligen Aufträgen und in der App sichtbar. So können Sie aus der App heraus den Kunden anrufen oder sich zum Auftragsort navigieren.

Aufträge anlegen in der Webanwendung

Unter „Aufträge“ werden neue Aufträge angelegt und mit den jeweiligen Kunden verknüpft. Informationen zu den Aufträgen wie zum Beispiel Kurzbeschreibungen oder zuständige Mitarbeiter, können hinzugefügt werden. Den Mitarbeitern werden nur die ihnen zugewiesenen Aufträge in der App angezeigt. Das hilft den Mitarbeitern den Überblick zu behalten. Die Aufträge können drei Stati haben: offen, abgeschlossen oder abgerechnet. Offene und abgeschlossene Aufträge sind in der App sichtbar, abgerechnete dagegen nur noch in der Webanwendung, in der sie archiviert und durchsucht werden können.

Login

Nach dem Login sieht der Mitarbeiter sofort die ihm zugewiesenen Aufträge. Aus diesen kann er, wie schon erwähnt, den Kunden kontaktieren oder die Navigation zum Einsatzort aufrufen.

Verbautes Material

Neben den Informationen zu den Aufträgen gibt es hier den Reiter „Verbautes Material“. Dies ist die absolute Stärke der Anwendung: Jedes verwendete Baumaterial kann hier gesucht und aus einem Produktkatalog mit über 300.000 Artikeln dem Auftrag zugewiesen (und später dann für die Abrechnung beim Kunden verwendet) werden. Sie können Ihren genutzten Artikel nicht finden? Kein Problem, erstellen Sie ihn einfach selbst: Die Felder Foto, Produktbeschreibung und Produktname stehen hier zur Verfügung. Leider funktioniert die Artikelsuche nicht für EAN oder Artikelnummern, auch ein QR Code-Reader wäre hilfreich. Die Synchronisierung der App mit der Webanwendung ANIKA-Office läuft einwandfrei.
Im Office können Preislisten aufgrund der verbrauchten Materialien erstellt und dem Kunden entsprechend in Rechnung gestellt werden.

Das kostet ANIKA

Die Kosten ergeben sich aus der Nutzeranzahl. Wählen können Sie zwischen dem Starter-Paket (29,90 € pro Monat und Mitarbeiter) und dem Teampaket (24,90 € pro Monat und Mitarbeiter). Das Starter-Paket gilt bis 4 Lizenzen und das Team-Paket ab 5 Lizenzen. In beiden Paketen enthalten ist die ANIKA-Office zur Auftragsverwaltung enthalten, unbegrenzte Anzahl sowohl an Kunden als auch an Aufträgen. Unserer Meinung nach wiegt die mit ANIKA ersparte Nachbearbeitungszeit die Lizenzkosten bereits nach kurzer Zeit wieder auf.

Fazit

Wir sind uns sicher, dass das Einsparungspotenzial bei Material und Zeit erheblich ist. Aufgrund der Test-Lizenz kann jedes Unternehmen die Anwendung im eigenen Betrieb testen. Besonders gefallen hat uns, dass ANIKA übersichtlich ist und genau das tut, was sie soll. Eine vergleichbare Anwendung haben wir bisher noch nicht gefunden. Also beide Daumen hoch!