Teubert Maschinenbau GmbH
smart industries
19.01.17
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Werkzeugerkennung ganz einfach

Kundenprojekte – zielorientiert und kosteneffizient umgesetzt

Kundenprojekte – zielorientiert und kosteneffizient umgesetzt

Unseren Kunden bieten wir die optimale Lösung - maßgeschneidert auf die kundenindividuellen Anforderungen. ‚Werkzeugerkennung ganz einfach‘ lautete die Herausforderung bei Teubert in Blumberg - praxisnah und kosteneffizient präsentierte sich das Ergebnis.

Unser Kunde

Die Teubert Maschinenbau GmbH wurde 1970 von Joachim Teubert gegründet und ist auf dem Gebiet der EPS/EPE/EPP Partikelschäumung tätig. Der Einmann-betrieb, der anfangs nur konstruktiv tätig war, ist bis heute zu einem mittelständischen Unternehmen auf dem Gebiet des Standard- und Sondermaschinenbaus gewachsen. Mit ca. 65 Mitarbeitern versorgt das Unternehmen weltweit führende Verarbeiter mit Anlagen und Service. Teubert Maschinenbau hat seinen Sitz in Blumberg im Südschwarzwald und bietet ein Produktportfolio von EPP Maschinen zur Partikelschaumverarbeitung, Intervall Heißpresstechnik zur Herstellung von Glas- oder Kohlefasern mit thermoplastischen Kunststoffen und Automatisierungslösungen, um ihre hochwertigen Produkte sicher, schnell und effizient herzustellen und zu entnehmen.

Anforderungen und Ziele

Für eine neue Generation der EPP Maschine suchte Teubert eine Lösung, um die Identifikation der eingesetzten Werkzeuge und Formen – dies können über 100 verschiedene Varianten sein – automatisch zu erfassen. Mit der Erkennung der Werkzeuge kann dann programmgesteuert eine Rezepturverwaltung je nach eingesetztem Werkzeug ablaufen. Die bisherige Stecker-Lösung stieß durch die Anzahl der Rezepturen an technische Grenzen und war nicht mehr praktikabel, da ein sehr hoher Installations- und Programmieraufwand erforderlich war.

Maßnahmen

Gemeinsam mit dem Technologiepartner Alexander Bürkle und Pepperl+Fuchs wurde eine passende Applikation erarbeitet. Alle technischen Anforderungen konnten mit der RFID Technologie IDENTControl von Pepperl+Fuchs realisiert werden. Da die Codierung der RFID Tags weltweit nur einmal vorhanden ist, kann es zu keiner Verwechslung der Werkstücke kommen. Für die sichere Erkennung der Werkstücke in ein MeterArbeitsabstand wurde das RFID-Funksystem mit 865 MHz bis 926 MHz (UHF) eingesetzt. Mit dem RFID-Lesekopf, der einmal in der Maschine mit einem Gelenkfuß positioniert ist, werden die Takes am Werkstück, an der Form und der Entnahmemaske erkannt. Damit ist sichergestellt, dass es zu keiner Verwechslung kommen kann, da die drei Parameter übereinstimmen müssen. Über die RFID-Auswerteinheit mit Ethernetschnittstelle werden die gefilterten Daten an die übergeordnete SPS weitergeleitet und dort verarbeitet, um das entsprechende Rezepturen-Programm aufzurufen.

Erfolgsparameter

Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die RFID-Applikation wurde der Installations- und Programmierungsaufwand erheblich reduziert. Gleichzeitig konnte ein vollautomatischer Werkzeugwechsel durch die Maschinen realisiert werden.

Kontakt
Ihr Ansprechpartner vor Ort und im Netz
Vanessa Hoppler
Sensoric
Vanessa Hoppler
+49 (0)761 5106 256