Firmengebäude der Hummel AG in Denzlingen
smart industries
06.09.16
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Transparenter Energieverbrauch

Unseren Kunden bieten wir die optimale Lösung - maßgeschneidert auf die kundenindividuellen Anforderungen. "Transparenter Energieverbrauch" lautete die Herausforderung bei der Hummel AG in Denzlingen - praxisnah und kosteneffi zient präsentierte sich das Ergebnis.

Unser Kunde

Die Hummel AG ist ein mittelständisches und international ausgerichtetes Unternehmen, das 1948 gegründet wurde und bereits in der 3. Generation geführt wird. Es bietet seinen Kunden schnelle und flexible Systemlösungen aus einer Hand und ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Produkten. Das Produktspektrum umfasst unter anderem Kabelverschraubungen, Steckverbindungen, MSRElektronik, Komplettsysteme, Heizungsfi ttings, Pumpengruppen sowie Systeme und Komponenten für die Solarthermie.

Ausgangssituation

Die Firma Hummel ist in Deutschland an den Standorten Denzlingen und Waldkirch mit mehreren Produktionsgebäuden und einem Verwaltungsgebäude vertreten. Die Energiedatenerfassung erfolgte bisher händisch oder über den Energielieferant und ist kaum transparent und schnell darstellbar. Um den Energieverbrauch zu senken und Transparenz in der Herstellung zu schaffen wird ein System benötigt, das alle Verbrauchsarten liefert und unternehmensrelevante Kennzahlen schnell darstellt.

Anforderungen und Ziele

Gemeinsam mit der Hummel AG wurden folgende Anforderungen definiert:

  • Ermittlung der Lastspitzen und deren Senkung
  • Hohe Grundlast am Wochenende senken
  • Verbrauch von Maschinengruppen feststellen
  • Abbilden von Energiekosten zur Kalkulation und Preisfindung von Produkten
  • Lösung für mehrere Standorte
  • Übersichtlichkeit und Flexibilität in der Darstellung der Reports der Energiedaten
  • Qualifizierung zur DIN EN ISO 50001

Maßnahmen

Das Energie Controlling System „econ“ schafft Transparenz über alle Verbrauchsarten hinweg. Dabei liefert es zeitnah Analysen aller Verbrauchswerte und ermöglicht so ein effektives Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001. Das System besteht aus vier individuell kombinierbaren Hardware-Komponenten und der Software. Der Stromsensor „econ sens+“ wird einfach und unterbrechungsfrei installiert. Der dezentrale Datenlogger „econ unit“ dient als Zwischenspeicher für die Messdaten. Standardisierte Schnittstellen (OPC, SQL) und der automatisierte Dateiimport erlauben die Integration vorhandener Messgeräte und Sensoren und den Datenaustausch mit anderen Unternehmenssystemen. Über ein Ethernet-Netzwerk werden die Daten an den Server „econ serv“ übermittelt, gespeichert und ausgewertet. Das Touchpanel „econ view“ überwacht und visualisiert die
Messdaten. Die Software „econ app“ ermöglicht die Konfi guration aller Systemkomponenten und liefert umfangreiche, intuitiv verständliche Analysen, Berichte und Reports. Features wie der DIN EN ISO 50001 Assistent, der automatisierte Berichtsversand und die Dashboard-Ansicht unterstützen die Nutzer bestmöglich. Das Unternehmen hat drei Units mit 17 Messstellen plus weitere virtuelle Messstellen am Standort Denzlingen installiert. Diese dienen zur Messung von Maschinengruppen und zum Abrufen der Daten von Kühlgeräten, Kompressoren, Lüftung und Trockenöfen. Aktuell sind vier weitere Unites und ca. 20 Messstellen in Planung.

Erfolgsparameter

Durch die Installation des econ-Systems konnte bisher Folgendes eingespart werden:

  • Kosteneinsparung von 4.500 € / Jahr durch die Lastspitzerkennung bei der monatlichen Prüfung der Sprinkleranlage
  • Energiekosteneinsparung von ca. 34.000 € / Jahr
  • Kosteneinsparung von 15.000 € / Jahr durch das Erkenn von Leckagen bei der Druckluft am Wochenende

Wir finden Ihre optimale Lösung!