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02.11.17
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Was macht eigentlich eine Web Content Managerin?

Heute berichtet Katharina über ihren Beruf als Web Content Managerin bei Alexander Bürkle:

Manche Berufsbezeichnungen ändern sich schneller als man Visitenkarten nachdrucken kann. Junior Marketing Manager, Social Media Manager, Content Manager, wer soll sich da noch auskennen? In diesem Artikel möchte ich Ihnen erzählen, was ein Web Content Manager (also ich) so den ganzen Tag tut.

Wie alles begann

Bisher war es so: Wenn Mitarbeiter bei Alexander Bürkle eine Neuigkeit an die Öffentlichkeit tragen wollten, wandten sie sich an die Unternehmenskommunikation. Diese Neuigkeit erschien dann in allen verfügbaren Medien. Als man dann realisierte, wie wichtig das Internet auch für Alexander Bürkle werden wird, entschied man bei ELEX, eine neue Stelle zu schaffen, die sich ausschließlich um Online-Inhalte kümmern sollte: Die Stelle des Web Content Managers wurde ausgeschrieben.

Der Alltag eines Content Managers

Wie viele neuere, digitale Berufe grenzt sich der Content Manager nicht ganz klar von seinen verwandten Berufen ab. In einigen Unternehmen wird er zum Beispiel gleichgesetzt mit dem Online-Redakteur. Ich bin neben der Texterstellung außerdem für die Strategie und Planung von Content verantwortlich. Unsere Content-Strategie basiert darauf, dass wir mit hilfreichem Content im Internet gefunden werden wollen. Mit hilfreichen bzw. hochwertigen Inhalten, die dem Empfänger einen Mehrwert bieten, kann die Wahrnehmung eines Unternehmens erhöht und positiv beeinflusst werden. Darüber hinaus zeugen nützliche Inhalte von Kompetenz und schaffen Vertrauen. Deshalb schreibe ich ein bis zwei Mal pro Woche für unseren Blog auf der Website. Dazu führe ich mit der Person, die ein Thema einreicht, immer zuerst ein Interview. Dies dient dazu herauszufinden, was die Message des zu erstellenden Contents sein soll. Denn nur, wenn ich einen Mehrwert darin entdecke, schreibe ich darüber.

Social Media ist für uns eine tolle Möglichkeit, unseren Content zu verbreiten. Aktuell sind wir auf Facebook, Twitter, XING und LinkedIn mit einem Profil vertreten. Auch auf YouTube haben wir einen eigenen Channel. Mit einem eigens dafür gegründeten Social Media-Team wollen wir das Thema bald noch stärker ankurbeln – und dabei verstärkt auch mit Videos arbeiten. Denn meiner Meinung nach sind Videos das Kommunikationsmittel schlechthin für Unternehmen. Sie stellen ein wichtiges Werkzeug dar, mit dem Unternehmen auf individuelle Art und Weise mit potenziellen Kunden kommunizieren und gleichzeitig ihr Branding stärken können. Aufgepasst werden sollte nur, dass sie nicht zu werblich erscheinen. Deshalb setzen wir gerne eigene Mitarbeiter als Schauspieler ein.

Alle drei Wochen treffe ich mich mit dem AzubiBlog-Redaktionsteam. Meine Aufgabe als Content Manager ist es, die Redaktionssitzungen zu organisieren, in denen die Themen für den AzubiBlog festgelegt werden. Neben textlichen und planerischen Aufgaben, erstelle ich für unseren OnlineShop die Highlight-Aktionen. Im Content Marketing ändert sich ständig alles. Damit ich „up to date“ bleibe, lese ich sehr viel darüber und besuche Webinare.

Das Fazit

Wie Sie sehen, ist mein Alltag recht bunt. Wenn wir einen Blick auf die eben erwähnten Tätigkeiten werfen, dann ist ein Content Manager jemand, der viel schreibt, optimiert, organisiert und ständig lernt. Es ist ein junger Beruf, der aus dem einfachen Grund entstanden ist, dass Unternehmen heute selbst zu Medien geworden sind.

 | Katharina