Praktikant Max
Ausbildung
06.08.18
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Mein Praktikum bei Alexander Bürkle: Max

Die Frage „Abitur geschafft, was nun?“ stellen sich wahrscheinlich 99 % der Abiturienten, mich eingeschlossen. Ich wusste, dass mich die Themen Online-Marketing und E-Commerce interessieren, hatte jedoch zuvor noch nie einen Einblick bei einem Unternehmen bezüglich dieser Themen bekommen. Ein guter Freund erzählte mir, er habe bei Alexander Bürkle ein Gespräch bezüglich einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gehabt und dabei wurde ihm von dem neuen Ausbildungszweig zum Kaufmann im E-Commerce berichtet. Da war mein Interesse geweckt und ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren. So die Kurzfassung, wie es zu diesem Praktikum kam.

Die Abteilung „ELEX – Digital Solutions“ ist ein Start-Up ähnliches Team aus jungen, motivierten Leuten, welches sich um alles kümmert, was unter den Bereich Marketing und E-Commerce fällt, sprich den Onlineshop sowie digitale Dienste (bsp.: Software für Kunden). Nach einem kurzen Gespräch mit Mario, dem Leiter der ELEX, bekam ich eine Tour durch die Abteilung und mir wurde alles gezeigt. Der Begriff „Abteilung“ passt nicht zu ELEX, alles fühlt sich an wie bei einem jungen Start-Up Unternehmen, es gibt viele Whiteboards und sogar die Fenster zwischen den Büros sind teilweise mit neuen Strukturen für die Abteilung beschriftet. Beeindruckt hat mich gleich zu Beginn der Umgang zwischen den Mitarbeitern, stets locker und freundlich, aber auch humorvoll.

Die ersten Tage verbrachte ich bei Adrian, dem E-Commerce-Manager von Alexander Bürkle. Er zeigte mir unter anderem einen Teil der Aufgaben eines Kaufmannes im E-Commerce und wie der Onlineshop von Alexander Bürkle aufgebaut ist. Positiv ist mir gleich zu Beginn aufgefallen, dass man als Praktikant ernst genommen und jede Frage beantwortet wurde. Auch durfte ich direkt bei einer Schulung für ein Tool namens „Salesforce“ dabei sein, was für mich als Praktikant nicht selbstverständlich ist. Dem zuvor stand eine Präsentation über das Thema „Big Data“ (Kurzfassung für alle, die nicht wissen, was damit gemeint ist: Man nehme alle Daten aus dem Unternehmen und schaffe etwas Sinnvolles daraus, die grundlegende Fragestellung ist: „Wie kann ich einen Mehrwert aus all den Daten generieren?“). Diese fand in den Containern, welche im Rahmen der digitalen Transformation (weg vom Produktdienstleister hin zum Partner) von Alexander Bürkle eingerichtet worden sind, statt. Diese Container dienen für genau solche Zwecke, sie sind minimalistisch eingerichtet und überall hängen Plakate mit motivierenden Sprüchen, was eine sehr gute Arbeitsatmosphäre schafft.

Den nächsten Tag verbrachte ich zur Hälfte bei Adrian und zur anderen Hälfte bei Markus, einem der Programmierer im Team. Wie wahrscheinlich viele andere auch hatte ich vom Programmieren nicht die leiseste Ahnung, dennoch konnte ich nach kurzer Zeit, mit viel Hilfe seitens Markus, die ersten Animationen programmieren. Jedoch war ich froh, dass Programmieren nicht zu den Aufgaben eines Kaufmannes im E-Commerce gehört. Am darauffolgenden Tag fand die zweite Schulung zum Thema Salesforce statt, bei der ich wieder dabei sein durfte. Das Programm wurde den Teilnehmern von Grund auf erklärt, was für mich natürlich gut war, dadurch konnte ich besser verstehen, wie viel Wert ein solches Tool hat.

Anfang der zweiten Woche bestärkte sich das positive Bild, was ich von dem zwischenmenschlichen Verhalten der Mitarbeiter hatte, bei einer Runde Tischtennis während der Mittagspause, bei der selbst Geschäftsführer Andreas Ege nicht aussetzen wollte und ganz locker mitspielte. Das vorher bereits erwähnte Containerdorf fungierte hierbei als Schauplatz einer mir bis dato unbekannten Form einer Mittagspause. Liegestühle und Sonnenschirme wurden aufgestellt, es gab gekühlte Getränke und laute Musik, sowie einen Tischkicker und eben auch eine Tischtennisplatte. Es herrschte eine lockere Atmosphäre und alle schienen diese Art der Gestaltung einer Mittagspause zu genießen. Auch wurden mir neue Aufgaben zugeteilt, so durfte ich Kundentelefonate führen, Social-Media-Beiträge verfassen, Aufgaben in Salesforce und Nutzerprofile (Personas) für Azubis oder Bewerber erstellen. Am vorletzten Tag fand ab 17 Uhr eine After-Work-Party in dem Containerdorf statt, auch hier gab es Musik, Foodtrucks und eine Cocktailbar sowie einen Grill. Die familiäre Stimmung zeigte sich erneut, da die Geschäftsführer selbst hinterm Grill und der Cocktailbar standen, um für alle Würste und Drinks zuzubereiten.

Abschließend kann ich sagen, dass ich in der kurzen Zeit viel mitgenommen und einen sehr positiven Eindruck von Alexander Bürkle bekommen habe. Ich kann es jedem, der sich für Online-Marketing interessiert, nur empfehlen, ein Praktikum in der ELEX-Abteilung zu machen.