Arbeiten als Niederlassungsleiter
Arbeiten
03.12.17
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Die ersten 100 Tage als Niederlassungsleiter

Die Alexander Bürkle-Redaktion im Interview mit Thomas, Niederlassungsleiter in Darmstadt.

Alexander Bürkle-Redaktion: Warum haben Sie sich bei Alexander Bürkle beworben?

Thomas: Während meiner mehrjährigen Tätigkeit als Niederlassungsleiter mehrerer EGH-Niederlassungen in Baden-Württemberg lernte ich Alexander Bürkle als Mitbewerber kennen. Interessant fand ich zu dieser Zeit die überwiegend positiven Aussagen von Kunden und Lieferanten über das Unternehmen. Hier war immer von einer fairen Partnerschaft mit Kunden und Lieferanten die Rede. Ausschlaggebend für meine Entscheidung zu Gunsten Alexander Bürkle war aber der überwiegende Tenor zu einem ebenfalls fairen und respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern. Und die seit Jahren lockeren, positiven Kontakte ins Unternehmen taten ihr übriges.

Alexander Bürkle-Redaktion: Wie geht es Ihnen nach 100 Tagen Alexander Bürkle?

Thomas: Kurz: Sehr gut!

Alexander Bürkle-Redaktion: Was hat Sie begeistert?

Thomas: Der Einstieg ins Unternehmen wurde mir, ohne an dieser Stelle zu übertreiben, ausnahmslos von allen Beteiligten so einfach wie möglich gemacht. Unterstützung erhielt ich immer dann und dort, wo ich sie benötigte. Des Weiteren lernte ich recht schnell die Vorzüge eines „Familienbetriebes“ und die damit verbundene tolle Unternehmenskultur kennen. Und dass es immer noch gelingt, diese trotz der mittlerweile erreichten Unternehmensgröße beizubehalten, finde ich beachtlich und begeistert mich nach wie vor.

Alexander Bürkle-Redaktion: In welchem Moment haben Sie gedacht: „Hier müssen wir gemeinsam stärker daran arbeiten…“?

Thomas: In den letzten Jahren habe ich mich unternehmensbedingt permanent mit vielen Optimierungsmöglichkeiten in meinen Verantwortungsbereichen beschäftigt. Somit hatte ich bei einer objektiven Draufsicht auf einige Prozesse bei Alexander Bürkle schnell die ein oder andere vermeintlich gute Idee. Aber…nach der Draufsicht kam die Einsicht. Viele Prozesse hier laufen anders, haben einen anderen Hintergrund und berücksichtigen immer den Mitarbeiter. Und schlussendlich werden mit diesen eingespielten Prozessen meist die gewünschten Ergebnisse erzielt. Somit möchte ich mir nach nun 100 Tagen nicht anmaßen, hier tatsächlich Dinge, deren Hintergründe und Auswirkungen ich noch nicht in der Gänze kenne, mit Verbesserungsvorschlägen zu belegen.

Alexander Bürkle-Redaktion: Alexander Bürkle wandelt sich immer mehr von Elektrogroßhändler zum Technologiedienstleister. Was wünschen Sie sich für Alexander Bürkle, um das Unternehmen weiterhin als innovativen Technik-Anbieter auf dem Markt platzieren können?

Thomas: Der Markt des Elektrogroßhandels wird sich nach meiner Einschätzung in den nächsten Jahren weiter verändern. Es wird reine „Warenschieber“ geben, die sich in erster Linie über die Warenverfügbarkeit und auch aggressive Preisstellungen definieren. Andere, wie Alexander Bürkle, wiederum werden permanent ihr Dienstleistungsangebot für ihre Kunden ausbauen und somit die Warenlieferung als wichtigen Bestandteil des Leistungsportfolios, aber nicht als einzig Wichtigen sehen. Dieser Weg ist in Zeiten von immer mehr schwindender personeller Fachkompetenz am Markt ein richtiger Weg. Er ist aber sicher auch der Weg, der oftmals mehr Kraft und Investitionswillen fordert. Diese Kraft und den weiteren Investitionswillen wünsche ich mir für Alexander Bürkle.